Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems


Der Stütz- und Bewegungsapparat sorgt dafür, dass der Körper in einer vordefinierten Form bleibt, in der er sich bewegen kann. Er besteht aus festen und beweglichen Organen.

Das knöcherne Skelett sorgt für die grundsätzliche Form des Körpers, der durch die Skelettmuskeln bewegt wird. Sehnen übertragen die Kraft, die auf der einen Seite am Knochen angewachsen sind und auf der anderen Seite mit dem Muskel verbunden sind. Sofern eine Veränderung der Zugrichtung erfolgt, können die Kräfte mit Bändern umgelenkt werden. Bänder haben darüber hinaus die Aufgabe, stark belastete Gelenke zu festigen und zu sichern.

 

Das sind die häufigsten Pröbleme, die am menschlichen Stütz- und Bewegungsapparat auftreten können:

Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule wie z.B. HWS-Syndrom, zervikale Spondylitis, Tortikollis, BWS-Syndrom, Thorakalsyndrom, LWS-Syndrom, Lumbago, Ischialgie, Lumbosakrales Schmerz-Syndrom, Bandscheibenvorfall: Der Bandscheibenvorfall ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal, in dem das Rückenmark liegt – vortreten.


Myofasziales Schmerzsyndrom: Das myofasziale Schmerzsyndrom ist ein Krankheitsbild, das durch Schmerzen im Bewegungsapparat gekennzeichnet ist, welche nicht von Gelenken, Periost, Muskelerkrankungen oder anderen neurologischen Erkrankungen ausgehen. Im Gegensatz zur Fibromyalgie liegt beim MSS stets ein lokal begrenzter Schmerzzustand vor.

 

Fibromyalgie: Sie ist durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und im Bereich des Rückens, auch Druckschmerzempfindlichkeit (dazu weiteres unter Diagnose) sowie Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht und viele weitere Beschwerden gekennzeichnet.

 

Radikulärsyndrom, Pseudoradikulärsyndrom, Arthralgien, Arthrosen, Arthritis und deren Begleitschmerzen, Rheumatoide Arthritis:  ist eine chronische, d. h. mehr als 6 Wochen anhaltende, meist an beiden Körperhälften gleichzeitig auftretende Gelenkentzündung (Arthritis = Gelenkentzündung).

 

Schulter-Arm-Syndrom, Frozen Shoulder, Periarthritis humeroscapularis Tennisellenbogen – Epikondylopathie: sind schmerzhafte Einrisse an den Sehnenansätzen von Muskeln des Unterarms, die an den beiden Knochenvorsprüngen oberhalb des Gelenkknorrens am distalen Teil des Oberarmknochens entspringen

 

Karpaltunnelsyndrom: bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel.

 

Hüftbeschwerden wie Koxarthrose, Koxalgie

 

Kniebeschwerden wie Gonarthrose, Gonalgie, Kniearthritis, Kniearthrose, Steifes  Knie, KreuzbandrissMeniskusriss: ist eine der häufigsten Knieverletzungen. Es handelt sich dabei um einen teilweisen oder kompletten Riss des vorderen und/oder hinteren Kreuzbandes im Kniegelenk.

 

Achillodynie: ist ein Schmerzsyndrom der Achillessehne, des Ansatzes der Wadenmuskulatur am Fersenbein. Leitsymptom der Achillodynie ist der in seiner Intensität belastungsabhängige Schmerz im Verlauf der Achillessehne, meist verbunden mit einer Schwellung.

 

Morbus Sudeck
Nachbehandlung von Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen
Schmerzen des Kau- und Zahnsystems

 

Mit der traditionellen chinesischen Medizin – u.a. mit Akupunktur – lassen sich Schmerzen lindern, Probleme beheben und für eine dauerhafte Schmerzfreiheit sorgen.