Herz- Kreislauf Krankheiten


Der Begriff Herz-Kreislauf-Erkrankung (HKL-Erkrankung) umfasst sämtliche Krankheiten und des Blutkreislaufs. Die folgenden Erkrankungen können mit der TCM behandelt werden.

 

Funktionelle Herzerkrankung: Von einer funktionellen Herzkrankheit wird gesprochen, wenn Herzbeschwerden nicht auf eine organische Ursache zurückgeführt werden können. Dazu ist im allgemeinen eine differenzierte Ausschlussdiagnostik erforderlich, besonders bei Patienten in fortgeschrittenem Alter oder bei Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit.

Die Symptome werden fortlaufend mit Panik und Todesangst begleitet. Der Patient nimmt bei solchen Panikattaken wahr: Zittern,verstärkte Transpiration,Schwindel, Kopfschmerzen, innere  Unruhe, Tachykardie, Extrasystole, Druckgefühl und Stechen im Brustkorb mit Ausstrahlung in den linken Arm wie bei einem Herzinfarkt

Herzrhythmusstörung,


Als Angina pectoris („Brustenge“) bezeichnet man einen häufig anfallartig auftretenden, thorakalen Schmerz, der durch eine Ischämie des Herzens ausgelöst wird. Die Angina pectoris ist das Kardinalsymptom der koronaren Herzkrankheit (KHK).

 

Koronare Herzerkrankung: mit dem Begriff Koronare Herzkrankheit KHK, auch ischämische Herzkrankheit, IHK wird eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronararterien) bezeichnet.Sie wird in den meisten Fällen durch Arteriosklerose (umgangssprachlich „Arterienverkalkung“) verursacht. Hierbei bedingen Ablagerungen in und nicht etwa an den Gefäßwänden eine Versteifung dieser sowie eine zunehmende Verminderung des Gefäßquerschnitts bis zur vollständigen Verstopfung. Die Folge ist eine Beeinträchtigung der Durchblutung und damit eine verminderte Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Es entsteht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot, welches als Ischämie oder als Koronarinsuffizienz bezeichnet wird.

Das Leitsymptom der KHK ist die Angina pectoris (Brustenge). Mit zunehmendem Fortschreiten der Erkrankung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Begleiterscheinungen wie Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz sowie akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen wie Herzinfarkt und plötzlicher Herztod.

Die KHK ist eine chronische Erkrankung, die im Verlauf von Jahren bis Jahrzehnten fortschreitet.

Hypertonie: Von Bluthochdruck spricht man wenn:

• der systolische Wert dauerhaft über 140 mmHg liegt,

• der diastolische Wert dauerhaft über 90 mmHg liegt.

Bluthochdruck selber verursacht dabei meistens keinerlei Symptome. Allenfalls ein Gefühl des Schwindels oder Kopfschmerzen können Anzeichen von Hypertonie sein

 

Als Hypotonie bezeichnet man Blutdruckwerte unterhalb von 100/60 mmHg. oft auftretende Symptome wie Schwindel, orthostatische Dysregulation, Kollapsneigung/Synkopen, Tachykardie, Kopfschmerzen, rasche Ermüdbarkeit bzw. gesteigertes Schlafbedürfnis, Konzentrationsmangel,Blässe, kalte Hände und Füße,Tremor

Durchblutungsstörung